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Drogen- und Sucht

Abschlussbericht über das Bundesmodellprojekt Designerdrogen - Sprechstunde der Klinik für Kinder- und Jugendneuropsychiatrie der Universität Rostock. (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

Das Bundesmodell "Designerdrogen-Sprechstunde" (DDS) sollte klären, ob der Veränderung des Drogenmarktes in den 90er Jahren wirksam mit den Mitteln der bisherigen Drogen- und Suchttherapie und -bekämpfung begegnet werden kann. Das Projekt untersucht, welche Wege begangen werden können und sollten, um den Rechtsanspruch der Kinder und Jugendlichen, der aus § 35a KJHG folgt, durchzusetzen. Das zweite Ziel bestand darin, die Patientendaten zu Bedingungen, Folgen und Formen jugendlichen Drogenkonsums zu analysieren.

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Cannabisbezogene Störungen: Umfang, Behandlungsbedarf und Behandlungsangebot in Deutschland. (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

Umfang, Zunahme und Charakteristika cannabisbezogener Störungen sowie Behandlungsbedarf und Behandlungsangebot waren Themen des im Auftrag des BMGS durchgeführten Projekts. Das methodische Vorgehen umfasste Literaturrecherche, Reanalyse bereits vorhandener Daten und Erhebung neuer Daten durch Befragungen einer Auswahl von Einrichtungen, die an EBIS teilnehmen (Jahresstatistiken der ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen für Suchtkranke in Deutschland) sowie von Klienten, die in den Einrichtungen betreut wurden und von therapeutischen Mitarbeitern. Der Bericht gibt den Forschungsstand zu Risiken und Folgeschäden des Cannabiskonsums wieder. Die Zunahme der Behandlungszugänge durch Personen mit primären Cannabisstörungen ist anhand der vorliegenden Daten als gesichert zu betrachten. Von den Autoren wurden auch Vorschläge gemacht für eine gezieltere Betreuung, die sich stärker als bisher an den unterschiedlichen Voraussetzung der Klienten orientiert sowie für die Weiterentwicklung von Behandlungsverfahren und Behandlungsorganisation.

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Drogen- und Suchtbericht 2008 (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

Der Drogen- und Suchtbericht beleuchtet die wichtigsten Tendenzen in diesem Bereich im vergangenen Jahr und stellt verschiedene Maßnahmen dar, wie Suchtprobleme angemessen aufgegriffen werden können Umfang:88 Seiten Stand:Mai 2006

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Europäische Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen (ESPAD) (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

Die sog. ESPAD-Studie ist eine internationale Schülerbefragung zum Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen, die 2003 zum ersten Mal in Deutschland durchgeführt wurde. Europaweit war es die dritte Befragung. Diesmal beteiligten sich 40 europäische Länder. An der deutschen Studie haben die Bundesländer Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg- Vorpommern und Thüringen teilgenommen. Mit der Studie sollte die Risikoeinschätzung hinsichtlich des Konsums von Suchtmitteln unter Schülern verbessert werden und Auskunft über Probleme geben, die durch den Substanzgebrauch verursacht werden.

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Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten - FreD (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) hat 2000 in Kooperation mit acht Bundesländern das Modellprogramm "Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten - FreD" aufgelegt. Hierzu hatte die Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Modellkonzeption entwickelt, ihr oblag zudem die bundesweite Projektkoordination. An 15 Modellstandorten (in acht Bundesländern) wurde Personen der Zielgruppe ein Angebot unterbreitet, das aus einem Einzelgespräch (In-Take-Gespräch) und einem achtstündigen Kursangebot bestand.Das Modellprogramm war insbesondere darauf ausgerichtet, für 14- bis 21-Jährige, aber auch junge Erwachsene bis zum 25. Lebensjahr, die erstmalig wegen des Konsums von illegalen Drogen strafrechtlich auffällig geworden waren, frühzeitig ein kurzes, gezieltes (Hilfe-)Angebot bereitzustellen. Dabei sollten in erster Linie Polizei und Jugendgerichtshilfe diejenigen Personen ansprechen, bei denen - bei Vorliegen der strafrechtlichen Voraussetzungen - mit einer Einstellung des Verfahrens nach § 31a BtMG oder im Zusammenhang mit den §§ 45 u. 47 JGG zu rechnen war.Insgesamt haben im Erhebungszeitraum 675 Personen der Zielgruppe einen telefonischen Erstkontakt zum FreD-Angebot aufgenommen. Mit 569 (88,3 %) wurde ein In-Take-Gespräch durchgeführt. Danach wurde 514 Personen eine Kursteilnahme und 57 die Inanspruchnahme weiterer suchtspezifischer bzw. psychosozialer Hilfen empfohlen.

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Kinder unbehandelter suchtkranker Eltern - Abschlussbericht (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

Eine Situationsanalyse und mögliche HilfenKinder, die bei unbehandelten suchtkranken Eltern aufwachsen, standen im Mittelpunkt des Forschungsprojekts, das durch das BMGS von Ende 2000 bis Mitte 2003 gefördert wurde. Ziel des Projekts war es, ihre Problematik besser zu verstehen, ihre besonderen Belange genauer zu kennen, und Hinweise darauf zu erhalten, welche gezielten Hilfen für diese spezielle Gruppe erforderlich sind, damit der häufig beobachtete Kreislauf von Sucht und Gewalt in der Familie durchbrochen wird. Begleitwort Abschlussbericht Anhang

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Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen: Epidemiologie, Therapie und Prävention (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse zweier Projekte zusammen: Eine Studie beleuchtet die Forschungslage zu Kokain und kokainbezogenen Störungen wie sie sich in der aktuellen Literatur darstellt, in der andere Studie wurden bereits vorliegende Daten in Hinblick auf Fragestellungen zum Kokainkonsum ausgewertet.

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Prävention in der Schule (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

München hat von 2001 bis 2003 ein Projekt zur Sekundärprävention eingerichtet: Inside @ School, dessen wissenschaftliche Begleitung vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (damals noch BMG) und dem Bayrischen Sozialministerium gefördert wurde. Auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zwischen den Schulen und dem Träger betreuten sechs Suchtpräventionsfachkräfte über zwei Jahre je eine städtische Realschule bzw. ein Gymnasium und hatten den Auftrag, das System Schule als Externe für das Thema Sucht zu sensibilisieren und zu qualifizieren sowie gefährdete Kinder und Jugendliche möglichst früh zu erreichen und ihnen Hilfe anzubieten. Im Rahmen einer kontrollgruppengestützten Panelstudie konnten nach nur einem Jahr Untersuchungszeitraum signifikant positive Wirkungen der Projektarbeit nachgewiesen werden, z.B. auf das Konsumverhalten der SchülerInnen: eine im Vergleich mit den Kontrollschulen geringere Zunahme von Neu-RaucherInnen in den Interventionsschulen (IS), kein Anstieg des Alkoholkonsums in den IS im Untersuchungszeitraum und die niedrigsten Werte für Alkoholkonsum (überhaupt und hinsichtlich der Menge) und Trinkexzess(e) im letzten Jahr, eine geringe Nähe zu Haschisch. Darüber wiesen die Ergebnisse auf schultyp- und geschlechtsspezifische Unterschiede sowie auf Zusammenhänge von Konsumverhalten und Risiko- bzw. protektiven Faktoren hin. Schließlich zeigten sich positive Effekte für das Gesamtsystem Schule, wie z.B. die Abnahme klassischer Schulsanktionen wegen Konsumverhalten zugunsten sekundärpräventiver Maßnahmen.

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