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Alkoholkrankheit

"Inhalts- und Zielgruppenanalyse von Alkoholwerbung im Deutschen Fernsehen" (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

Das Ziel der Studie besteht darin, das Gefährdungspotential von Alkoholwerbung auf Kinder und Jugendliche in Deutschland genauer abzuschätzen. Dazu wird eine Stichprobe von Alkoholwerbung und Sponsorenhinweisen - auch getrennt nach alkoholischen Getränkearten - im Deutschen Fernsehen über einen Zeitraum von 24 Wochen dokumentiert und untersucht in welcher Häufigkeit, zu welchen Zeiten und auf welchen Sendern Alkoholwerbung schwerpunktmäßig ausgestrahlt wird. Zusätzlich werden sechs prototypische Werbespots, durch Kinder und Jugendliche sowie durch Erwachsene beurteilt. Auf der Basis beider Studienteile lässt sich darstellen, dass ein Einfluss von Alkoholwerbung auf Kinder und Jugendliche am ehesten mit Werbung assoziiert ist, die Kinder und Jugendliche mögen. Werbung, die auf junge Erwachsene zugeschnitten ist, trifft auch den Geschmack von Kindern und Jugendlichen. Insbesondere jugendorientierte Musik, personenbezogene Images, innovative und Aktionselemente sprechen Kinder und Jugendliche an. Diese Art der Werbung macht auch den Hauptanteil an Werbung im Fernsehen aus

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Europäische Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen (ESPAD) (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

Die sog. ESPAD-Studie ist eine internationale Schülerbefragung zum Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen, die 2003 zum ersten Mal in Deutschland durchgeführt wurde. Europaweit war es die dritte Befragung. Diesmal beteiligten sich 40 europäische Länder. An der deutschen Studie haben die Bundesländer Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg- Vorpommern und Thüringen teilgenommen. Mit der Studie sollte die Risikoeinschätzung hinsichtlich des Konsums von Suchtmitteln unter Schülern verbessert werden und Auskunft über Probleme geben, die durch den Substanzgebrauch verursacht werden.

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Kinder unbehandelter suchtkranker Eltern - Abschlussbericht (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

Eine Situationsanalyse und mögliche HilfenKinder, die bei unbehandelten suchtkranken Eltern aufwachsen, standen im Mittelpunkt des Forschungsprojekts, das durch das BMGS von Ende 2000 bis Mitte 2003 gefördert wurde. Ziel des Projekts war es, ihre Problematik besser zu verstehen, ihre besonderen Belange genauer zu kennen, und Hinweise darauf zu erhalten, welche gezielten Hilfen für diese spezielle Gruppe erforderlich sind, damit der häufig beobachtete Kreislauf von Sucht und Gewalt in der Familie durchbrochen wird. Begleitwort Abschlussbericht Anhang

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Prävention in der Schule (Bundesministerium für Gesundheit (BMG))

München hat von 2001 bis 2003 ein Projekt zur Sekundärprävention eingerichtet: Inside @ School, dessen wissenschaftliche Begleitung vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (damals noch BMG) und dem Bayrischen Sozialministerium gefördert wurde. Auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zwischen den Schulen und dem Träger betreuten sechs Suchtpräventionsfachkräfte über zwei Jahre je eine städtische Realschule bzw. ein Gymnasium und hatten den Auftrag, das System Schule als Externe für das Thema Sucht zu sensibilisieren und zu qualifizieren sowie gefährdete Kinder und Jugendliche möglichst früh zu erreichen und ihnen Hilfe anzubieten. Im Rahmen einer kontrollgruppengestützten Panelstudie konnten nach nur einem Jahr Untersuchungszeitraum signifikant positive Wirkungen der Projektarbeit nachgewiesen werden, z.B. auf das Konsumverhalten der SchülerInnen: eine im Vergleich mit den Kontrollschulen geringere Zunahme von Neu-RaucherInnen in den Interventionsschulen (IS), kein Anstieg des Alkoholkonsums in den IS im Untersuchungszeitraum und die niedrigsten Werte für Alkoholkonsum (überhaupt und hinsichtlich der Menge) und Trinkexzess(e) im letzten Jahr, eine geringe Nähe zu Haschisch. Darüber wiesen die Ergebnisse auf schultyp- und geschlechtsspezifische Unterschiede sowie auf Zusammenhänge von Konsumverhalten und Risiko- bzw. protektiven Faktoren hin. Schließlich zeigten sich positive Effekte für das Gesamtsystem Schule, wie z.B. die Abnahme klassischer Schulsanktionen wegen Konsumverhalten zugunsten sekundärpräventiver Maßnahmen.

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